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Smaragd
Der Name Smaragd
In den alten Schriften der Inder werden den kostbaren grünen Edelsteinen und heilsamen Kräfte nachgesagt. Man glaubte, dass Smaragde Glück bringen und das Wohlbefinden steigern. So ist es nicht verwunderlich, dass die Schatztruhen indischer Maharadschas phantastische Smaragde enthielten. Die größten Smaragde
Einige berühmte Smaragde sind in Museen und Sammlungen zu sehen. Das New Yorker Museum of Natural History zeigt neben einer Tasse aus reinem Smaragd einen kolumbianischen Smaragd von 632 Karat. Die Sammlung der Bank von Bogota enthält fünf Smaragde zwischen 220 und 1796 Karat und auch im iranischen Staatsschatz werden phantastische Smaragde gehütet. Das Smaragdgrün ist eine Farbe, die Harmonie, Liebe zur Natur und Lebensfreude vermittelt. Schon Plinius bemerkte: "Grün erfreut das Auge, ohne es zu ermüden". Grün wird als frisch und lebendig, nie als eintönig empfunden. Da sich die Farbe zwischen Tageslicht und Kunstlicht etwas verändert, behält das Grün der Smaragde in allen Nuancen stets seine Lebhaftigkeit. Die typischen Einschlüsse Woher kommen die Einschlüsse und warum dürfen sie sein? Smaragde sind ein Beryllium-Aluminium-Silikat mit einer Härte von 7,5 bis 8 und gehören wie der Aquamarin zur Edelsteingruppe der Berylle. Die Farben entstehen durch die Spurenelemente. Beim Smaragd ist es vornehmlich Chrom, der für die Farbe verantwortlich ist. Diese Elemente sind eigentlich an ganz anderen Stellen der Erde konzentriert als Beryllium und daher dürfte es den Smaragd eigentlich gar nicht geben. Doch während der Erdgeschichte sind die verschiedenen Elemente durch Verschiebungen der Erdkruste aufeinander getroffen und unter Druck und Hitze zu Smaragden kristallisiert.
Aufgrund der geologischen Entstehungsgeschichte kam es dabei zu manch kleinerer Störung. Ein Blick durch die Lupe in einen Smaragd verrät etwas über die Entstehungsgeschichte des Edelsteins: Es sind Risse zu erkennen, es funkelt ein winziges Kristall oder eine kleine Blase, es gibt die verschiedensten Formationen an Einschlüssen zu sehen. Manche dieser Erscheinungen hatten noch während der Wachstumsphase der Kristalle die Möglichkeit zu verwachsen und bildeten die für Smaragde typischen Einschlüsse: Hohlräume, die oft noch eine kleine Gasblase und winzige Kristalle enthalten. Die bewegte Entstehungsgeschichte hat die Ausbildung größerer fehlerfreier Kristalle somit verhindert. Deshalb werden nur selten größere Smaragde mit einer guten Qualität zu Tage gebracht. Aber gerade weil der Smaragd eine bewegte Vergangenheit hinter sich hat, darf man sie ihm auch ansehen - jedenfalls solange nur ein feiner "jardin" zu sehen ist und die Einschlüsse die Farbe und die Transparenz nicht vermindern. Fundorte
Schliff und Empfindlichkeit Deshalb wurde der Smaragdschliff entwickelt. Das klare Design der rechteckigen Schliffform mit abgeschrägten Ecken bringt die Schönheit des kostbaren Edelsteins optimal zur Geltung und schützt ihn vor mechanischer Belastung. Natürlich werden Smaragde heute auch in anderen Formen geschliffen. Wenn das Rohmaterial zu viele Einschlüssen aufweist, werden daraus Cabouchons oder Smaragd – Perlen geschliffen.
Deshalb sollten Smaragdringe auch immer abgenommen werden, bevor man die Hände mit Seife wäscht. Die Vertrauensfrage beim Kauf Weil der Smaragd nicht nur besonders schön, sondern auch sehr wertvoll ist, gibt es viele Synthesen. Wie schützen Sie sich vor diesen "falschen" Smaragden? Am besten dadurch, dass Sie bei einem Fachmann Ihres Vertrauens kaufen. Quelle: gemstone.org
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